Sublimationsdruck ist eine von vielen Druckarten, mit denen man T-Shirts und andere Textilien bedrucken kann. Damit Sie auch wissen, was Sublimationsdruck ganz genau ist und wie er gehandhabt wird, gehen wir hier auf diese sehr hochwertige Druckart näher ein. Schließlich möchten Sie ja wissen, was Sie am Körper tragen …
Zuerst eine kleine Definition:
Mit Sublimation definiert man den direkten Übergang vom festen Aggregatzustand in den gasförmigen, ohne dass der normalerweise dazwischenliegende flüssige Zustand angenommen wird.
Seid 2002 gibt es nun dieses Verfahren. Mit dieser Technik können z.B Fotogeschenke selbst gestaltet wedern, dies bringt sowohl Werbetechnikern als auch den Endkunden einen Vorteil.
Bei der industriellen Fertigung wird seit vielen Jahren das Sublimations-Verfahren verwendet, wo bisher überwiegend im Siebdruck oder Offsetdruck üblich waren. Dank der Entwicklung von Sublimationstinten ist es nun auch möglich Einzelstücke oder auch Großauflagen kostengünstig und in überragender Qualität schnell und ohne Vorkosten anzufertigen.
Wie funktioniert der Sublimationsdruck beim T-Shirt Druck ?
Seit wenigen Jahren ist im Werbemittelbereich eine spezielle Sublimationstinte erhältlich, die Vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand wechselt, ohne flüssig zu werden. Diese Tinte wird mit einem Sublimationsdrucker auf ein speziell beschichtetes Druckpapier gedruckt. Dieses Druckpapier wird dann mittels Transferpressen auf das zu bedruckende Material gepresst.
Das zu bedruckende Material muss eine polymere Beschichtung aufweisen, in der Praxis ist dies meistens eine Polyesterbeschichtung. Polyester hat ebenso wie die Haut des Menschen Poren. Diese sind im kalten Zustand geschlossen und öffnen sich unter Hitzeeinwirkung. Wenn nun das Druckpapier mit der Sublimationstinte auf das Produkt (z.B. eine Tasse) gepresst wird, geschehen zwei Dinge:
- Die Sublimationstinte nimmt einen gasförmigen Zusstand an.
- Die Polyesterbeschichtung öffnet ihre Poren.

Grafische Darstellung des Sublimationsdruckes
Oben die Transferpresse und das Druckpapier mit der Tinte. Unten das beschichtete Produkt. Durch die Hitzeeinwirkung (meist ca. 200 Grad) öffnen sich die Poren der polymeren Beschichtung und die gasförmige Tinte kann in diese eindringen. Da bei einem Pressvorgang auch ein hoher Druck gegeben ist, kann die gasförmige Sublimationstinte nun in die Poren der Polyesterbeschichtung eindringen. Sobald der Druck und die Hitze wieder abnehmen (wenn der Pressvorgang beendet ist) schliesen sich die Poren der Beschichtung wieder und die Sublimationstinte ist in der Beschichtung eingeschlossen. Da die Tinte nun in der Polyesterbeschichtung eingeschlossen ist, ist der Druck, also das Bild oder das Logo in keinster Weise spürbar. Hierbei können Motive mit vielen Farben und Farbverläufen problemlos umgesetzt werden, ein absolut fotorealistisches Erscheinungsbild rundet das Ergebnis ab.
Wie haltbar ist der Druck ?
Gegenüber äußeren Einflüssen wie z.B. UV-Strahlung ist der Sublimationsdruck sehr resistend. Wie erwähnt sind die zu bedruckenden Artikel mit einer Polyesterbeschichtung versehen. Polyesterlack wird beispielsweise als UV-Schutz in der Automobilbrache oder beim Bau von Schwimmbädern eingesetzt.
Ein spezieller Schutz ist bei Produkten im Sublimationsdruck also nicht mehr nötig, da ja eine entsprechende Schutzschicht schon vorhanden ist. Werbeartikel, die mittels Sublimationsdruck veredelt wurden sind somit bestens – übrigens auch gegen Kratzer – geschützt.
Welche Artikel können mit dem Sublimationsdruck veredelt werden?
Alle Artikel, die eine polymere Beschichtung aufweisen und sehr hitzebeständig sind. Da der Vorgang der Beschichtung aber komplitziert und teilweise für einige Produkte preislich nicht lohnt, ist die Auswahl der Artikel mit polymerer Beschichtung (derzeit) noch begrenzt. Heute sind die güngigsten erhältlichen Produkte: Textilien (T-Shirts, Sweatshirts,…), Keramik (Tassen, Bierkrüge…), Holz, Glas, Aluminium und Kunststoff
Für weitere Fragen steht Ihnen das Team von www.ronny.de gerne zur Verfügung